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Schritt-für-Schritt: Ablauf Schadensregulierung nach einem Unfall

Schadensregulierung Ablauf
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Inhaltsverzeichnis: Schritt-für-Schritt: Ablauf Schadensregulierung nach einem Unfall

Einen Verkehrsunfall zu haben, nimmt sich niemand vor. Und doch tritt diese ungewollte Sondersituation jedes Jahr aufs Neue für ca. 5 Millionen von uns ein. Für die meisten Betroffenen beginnt jetzt die fieberhafte Suche nach Informationen zur Unfallabwicklung:

  • Wen muss ich in welcher Reihenfolge informieren?
  • Wer muss Was und Wann bezahlen?
  • Welche Unterlagen bekomme ich Wo?
  • Wie bin ich schnell wieder mobil?
  • Wie minimiere ich mein Kostenrisiko?

Wir helfen Ihnen durch den Dschungel und zeigen Ihnen hier den Ablauf einer kundenorientierten Schadensregulierung.

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Kurz & knapp: Schadensabwicklung nach Unfall

Der Begriff der Schadensregulierung ist die allgemeine Bezeichnung für den gesamten Bearbeitungs- und Abwicklungsprozess von Schäden. Damit ist in der Regel die Schadensregulierung mit Versicherung und Unfallgegner gemeint. Zunächst wird der Schadenersatz gegenüber dem Schädiger – hier der Unfallverursacher – bzw. dessen Haftpflichtversicherung geltend gemacht. Anschließend geht es darum, dass die Leistung des Schadenersatzes an den Geschädigten erfolgt.

Gestritten wird dabei häufig darüber, wie sich der Unfall tatsächlich ereignet hat, also wer Schädiger– hier Unfallverursacher – und wer Geschädigter ist. Denn das bestimmt wesentlich, wer wem und in welcher Höhe Schadensersatz zu leisten hat und beeinflusst die Unfall Abwicklung.

Die Dokumentation am Unfallort ist die Voraussetzung für eine korrekte Schadensregulierung

Direkt nach dem Unfall gilt: Ruhe zu bewahren. Tauschen Sie mit dem Unfallgegner diese Daten aus:

  • vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kennzeichen 
  • Versicherung des Unfallgegners

Machen Sie Fotos, aus denen die Endstellung der Fahrzeuge deutlich erkennbar ist. Die Schäden an Ihrem und am Fahrzeug des Unfallgegners sollten gut sichtbar sein. Achten Sie zudem darauf, dass auch das Kennzeichen des Unfallgegners vollständig zu erkennen ist.

Ferner halten Sie den Unfallhergang in einer kurzen Notiz fest. Das sollte unmittelbar nach dem Unfall gemacht werden, denn häufig vergisst man in dieser Stresssituation schnell, wie es eigentlich zu dem Unfall kam. Sollte der Unfallgegner hier bereits seine Schuld eingestehen, lassen Sie ihn das formlos auf einem einfachen Blatt Papier schriftlich bestätigen. 

Tipps

Beim Fotografieren achten Sie besonders auf Brems- und Splitterspuren. Sowohl die Gummi- als auch die Glasspuren geben später wertvolle Hinweise, wenn um den Unfallhergang und die Schuldverteilung gestritten werden sollte. Wenn Passanten oder andere Verkehrsteilnehmer am Unfallort sind, tauschen Sie auch mit denen die Kontaktdaten aus. Wenn später das Verschulden vom Unfallgegner bestritten werden sollte, sind Zeugen ein ganz wertvolles Heilmittel.

Es ist auch sinnvoll, dass dem Unfallgegner Ihre Daten zur Verfügung stehen, damit er sich mit Ihnen bezüglich weiterer Fragen in Verbindung setzen und Informationen – wie die Schadennummer – an seine Versicherung weitergeben kann.

Schadensregulierung Ablauf – So geht’s

Die Schadensabwicklung nach Unfall ist enorm wichtig und gar nicht so schwer durchzuführen. Damit Sie wissen, wie die Schadensregulierung bei KFZ und Co. funktioniert, haben wir die wichtigsten Schritte hier zusammengefasst:

1) Versicherung kontaktieren

Wenn Sie wieder zu Hause sind, gilt es, die Versicherung des Unfallgegners zu kontaktieren und den Schaden zu melden. Die Versicherung nimmt alle Ihre Daten auf, fragt Sie nach dem Unfallgeschehen und auch zu allen Daten Ihres Fahrzeuges. Sie erhalten dann von der Versicherung die konkreten Kontaktdaten (insbesondere Telefonnummer und E-Mailadresse) und eine zumindest vorläufige Schadennummer. Auch wird Ihnen gesagt, ob der Fahrzeugschaden an Ihrem Fahrzeug von einem Sachverständigen dokumentiert werden soll oder ob ein Kostenvoranschlag und aussagekräftige Schadenfotos von der Reparaturwerkstatt Ihres Vertrauens ausreichen. Da Sie nun die Kontaktdaten von der Versicherung und die Schadennummer haben, können Sie auch die Fotos vom Unfallort an die Versicherung unter Angabe der Schadennummer senden.

Achtung Fettnapf

 Bei allem, was Sie der Versicherung mitteilen, müssen Sie die Schadennummer angeben. Ansonsten besteht das Risiko, dass Ihre Informationen im Nirvana landen, weil sie nicht zugeordnet werden können. Der Versicherer des Unfallgegners wird regelmäßig versuchen, die Schuldanteile seines eigenen Versicherungsnehmers kleiner zu moderieren und / oder Sie zur Reparatur in seine eigenen Werkstätten zu lotsen. Wenn Sie sich darauf einlassen, geht das regelmäßig zu Lasten Ihrer Entschädigungsleistung, Sie verlieren Geld und Werte. 

Es kann sein, dass die Versicherung Ihnen noch einen Fragebogen für Anspruchsteller zu sendet. Füllen Sie diesen wahrheitsgemäß aus und vergessen Sie bitte die Unterschrift nicht. Anschließend senden Sie den ausgefüllten Fragebogen zurück an die Versicherung. Machen Sie sich eine Kopie von dem ausgefüllten Fragebogen für Ihre Unterlagen, damit Sie später noch wissen, was Sie der Versicherung mitgeteilt haben.

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2) Versicherung nimmt Kontakt zum Unfallgegner auf

Die Versicherung wird sich nun mit ihrem Versicherungsnehmer, d.h. Ihrem Unfallgegner, in Verbindung setzen und Ihn zum Unfall befragen. Liegen sowohl von Ihnen als auch vom Unfallgegner die Unfallschilderungen vor, kann die Versicherung prüfen, ob sich die Schilderungen gleichen und der Unfallhergang damit geklärt ist. Wenn das der Fall ist, kann die Versicherung die Haftung festlegen, im klaren Fall also 100 %. Dies bedeutet, dass Sie Ihren Schaden zu 100% ersetzt bekommen. Typischerweise wird aber genau hier gestritten und regelmäßig die sogenannte Betriebsgefahr ins Feld geführt. Gelingt dem Unfallgegener dieses Manöver, haben Sie soeben 20% Teilschuld geerbt und Ihre Auszahlungsansprüche entsprechend minimiert.

Wie Sie hier erkennen können, ist es extrem wichtig zu klären, wer Geschädigter und Verursacher des Verkehrsunfalls ist, um die Schadensersatzansprüche geltend machen zu können. Die Schuldfrage wird anhand des Unfallhergangs festgelegt. Wenn Sie Ihren Verkehrsunfall über fairforce.one melden, bekommen Sie blitzschnell – nämlich innerhalb von 24 Stunden – eine erste Einschätzung zur Schuldfrage aus unserem Netzwerk der top qualifizierten Verkehrsanwälte. Das schützt Sie vor ungerechtfertigten Schuldzuweisungen. Und das Beste: Diesen Service leistet fairforce.one für Sie garantiert kostenfrei. 

3) Gutachten an Versicherung senden

Liegt Ihnen zwischenzeitlich das Gutachen zu Ihrem Fahrzeug und ggf. zusätzlich ein Kostenvoranschlag mit Schadenfotos vor, senden Sie diese Dokumente bitte an die gegnerische Versicherung unter Angabe der Schadennummer. Aus dem Gutachten oder dem Kostenvoranschlag ergibt sich Ihr Fahrzeugschaden, den die Versicherung zu ersetzen hat. 

In diesem Stadium der Schadensachbearbeitung können Sie durch sogenannte Abtretungserklärungen festlegen, an wen welche Gelder ausgezahlt werden sollen. 

Sie haben keine Zeit, sich um den Papierkram zu kümmern? Dann haben wir eine clevere Lösung für Sie. Wenn Sie Ihren Unfall über das fairforce.one-Portal melden, kommunizieren wir nicht nur mit allen an der Schadensregulierung beteiligten Parteien für Sie, sondern Sie können auch unser Dokumentencenter nutzen. Hier werden alle wichtigen Dokumente wie Gutachten & Co für Sie sicher gespeichert. Ihre Daten haben Sie somit top aktuell zur Hand – ohne einen großen Papierstapel durchsuchen zu müssen.

4) Weitere Ansprüche geltend machen

In diesem Zusammenhang können Sie nun auch Ihre weiteren Ansprüche geltend machen.

Das sind z.B.:

Sie wissen nicht, welche Schadensersatzansprüche Sie nach einem Unfall haben? Kein Problem. Wir helfen Ihnen weiter. Melden Sie uns jetzt Ihren Unfall und unsere Verkehrsrechtsexperten prüfen Ihre Ansprüche nach einem Verkehrsunfall.

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Sie haben gesehen, dass eine vollumfängliche Schadenregulierung ein recht unübersichtlicher Dschungel ist. Um Ihnen Licht ins Dunkel zu bringen, helfen Ihnen unsere Experten weiter und nehmen Ihnen die komplette Schadensregulierung ab.

Tipp

Je schneller Sie sich bei uns melden, desto eher können wir Ihnen helfen. Unser Netzwerk aus unabhängigen, geprüften Verkehrsrechtsspezialisten kümmert sich um die professionelle und reibungslose Schadenabwicklung in Ihrem Sinne.

Was müssen Sie nun tun? In nur 2 Minuten melden Sie uns Ihren Unfall direkt online oder telefonisch unter der kostenfreien Servicenummer 0800 – 30 111 60. Ein Mitarbeiter unseres Netzwerks kontaktiert Sie in kürzester Zeit telefonisch. Nun werden die nächsten Schritte mit Ihnen besprochen.

Fragen und Antworten zum Unfall-Schadensregulierungs-Ablauf

Wie ist nach einem Unfall der Schadensregulierungsablauf?

Dokumentieren Sie am besten noch am Unfallort den Unfallhergang, die Daten des Unfallgegners und weitere relevante Details. Kontaktieren Sie anschließend die gegnerische Versicherung, die dann wiederum Kontakt zum Unfallgegner aufnimmt und Sie über alle weiteren Schritte informiert.

Die generische Versicherung wird wahrscheinlich versuchen, Ihre Ansprüche möglichst gering zu halten. Sie können unfaire Kürzungen vermeiden, indem Sie die Unfallregulierung in professionelle Hände geben.

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Wie lange dauert die Schadensregulierung nach einem Unfall?

Das hängt ganz vom Schaden, der Dauer für das Gutachten, den Versicherungen und weiteren Faktoren ab. Je schneller Sie den Unfall melden, desto eher ist ihre Schadensabwicklung nach Unfall abgeschlossen. 

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Wie lange dauert es, bis man Geld von der Versicherung wieder bekommt?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Je nach Schaden, Unfallhergang, Vorleistung und Notwendigkeiten kann die Frist hierfür bei wenigen Tagen bis mehren Wochen liegen. Sprechen Sie am besten mit Ihrer Versicherung, wenn Sie nach dem Unfall ungeplante Ausgaben haben oder einen Mietwagen benötigen.

Tipp: Mit unserem cleveren fairforce.one-Portal helfen wir Ihnen schnell und unkompliziert bei der Unfallabwicklung und übernehmen lästigen Papierkram und mehr. Damit erhalten Sie Ihr Geld oft schneller zurück.

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